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| Die Fäden / Garn wurden eingesetzt, sind aber noch nicht ausgerichtet. |
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| Die Fäden / Garn wurden eingesetzt, sind aber noch nicht ausgerichtet. |
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Etwas Schöneres kann einem als Konstrukteur eines Kartonmodells kaum passieren, als plötzlich eine E-Mail eines befreundeten Kartonmodellbauers aus den Niederlanden zu erhalten – mit vier wunderschönen Fotografien seines fertigen Modells meines Bahnhofs im Anhang.
Zugegeben: Ab einem gewissen Punkt erträgt man den Kontrollbau der eigenen Modelle kaum noch. Wenn man drei-, vier-, … zehnmal dasselbe Teil ausschneidet, um es in Kombination mit anderen Teilen auf Passgenauigkeit zu prüfen, ist spätestens nach dem dritten Komplettmodell die Luft raus.
Umso erfreulicher war die Nachricht von Eef Smitshuysen aus Schimmert (NL), durch die ich den Bahnhof Niederzissen auf Fotos betrachten konnte.
Vor Begeisterung stieg ich ins Auto und fuhr in die Niederlande, um mich persönlich bei Eef zu bedanken. Was darauf folgte, kann man nur als einen wunderschönen Sonntag bezeichnen. Eef zeigte mir das Modell, seine Sammlung an Papiermodellen (allein diese wäre ein eigenes Museum) und sein Museum mit Landmaschinen. Einmalig! Ein unvergesslicher Tag!
Zudem konnte ich noch kleine Änderungen am Bastelbogen vornehmen, da durch Eefs Modell einige kleinere Versäumnisse meinerseits sichtbar wurden.
Hier nun der Grund meiner Freude – Eefs Version meines Kartonmodells.
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| Kartonmodell des Bahnhofs Niederzissen (gebaut und fotografiert von Eef Smitshuysen) |
Es musste einfach sein – ich hätte es nicht sein lassen können. Doch es hat lange gedauert, denn immer wieder kamen neue Ideen und Bauzustände hinzu.
An einem Wintertag fuhr ich nach Kempenich, und das kleine Gebäude fiel mir sofort auf – ein ehemaliger Bahnhof, wie man mir sagte. Also musste ich ein paar Fotos machen und das Gebäude vermessen.
Die Texturen stellten im Grunde das größte Problem dar, doch auch das ließ sich bewältigen. Auf der Suche nach weiteren Fotos tauchte das Kleinod plötzlich in verschiedenen Bauzuständen auf – und so kamen auch diese Varianten auf die Liste.
So entstand ein zehnseitiger Bastelbogen, der die Bahnhöfe in folgenden Zuständen abbildet:
Man sollte sich vorab für eine Version entscheiden, dann die passenden Teile und Arbeitsschritte zusammenstellen – und im Prinzip braucht man nur noch Kleber, Farbe, Schere, Messer, Pinzette und viel Zeit.
Viel Spaß beim Basteln
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| Bahnhof Kempenich - Kartonmodell im Maßstab 1:87 - Bauzustand 1902 |
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| Bahnhof Kempenich - Kartonmodell im Maßstab 1:87 - Bauzustand 1926 |
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| Bahnhof Kempenich - Kartonmodell im Maßstab 1:87 - Bauzustand 1926 |
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| Bahnhof Kempenich - Kartonmodell im Maßstab 1:87 - Bauzustand 1926 |
Als kleines Urlaubsprojekt durchgeführt, entwickelten sich die kleinen Modelle von Scissors and Planes zu einem echten Suchtfaktor. Alles fing mit der kleinen FW 190 für einen Dollar an (ecardmodels) und ging dann mit JU87, Gotha G V, Me 109, HS 123 weiter.
Nachdem der Bastelbogen entworfen war, erfolgte der Probebau für das kleine Papiermodell. Im Prinzip verlief alles gut, kleinere Unstimmigkeiten oder unlogische Anordnung von Bauteilen und "fiktive Hindernisse", also zum Beispiel ein Aufgang (Treppe), der genau vor einer Türe liegt oder ähnliches, wurden entfernt, Details ergänzt und allzu große Hürden vereinfacht.
Wichtig war bei der Konstruktion, dass die Schüler alle möglichen Knick-, Roll-, Falt und Anritzvarianten einmal kennenlernen, damit - bei Interesse - gekaufte Bögen nicht gleich zu einem Frusterlebnis werden. Zudem sollte der Bogen auf eine DIN-A4 Seite passen.
Hier einmal die fertige Kontrollbauvariante des Megina-Schleppers:
Ich kann einfach an manchen Gebäuden nicht vorbeigehen, ich kann es dann nicht lassen, mir zu überlegen, wie man es aus Papier bzw. Karton gestalten könnte.
Wieder einmal zückte ich meinen Lasermesser und begann auf einem einfachen Block Papier die Maße und Gegebenheiten zu notieren. Das Ganze wurde allerdings durch eine bisher noch nie so erlebte Komponente erschwert: -11°C! Das war so unfassbar kalt, dass es kaum möglich war, den Lasermesser vor Zittern ruhig zu halten.
Hinzukam, dass die Fassade zum Teil durch Fotografieen und daraus gestalteter Texturen dem Original möglichst entsprechen sollte. Der Schnee und mein Zittern schufen leider kaum brauchbare Ergebnisse. Somit musste ein Teil der Arbeiten wiederholt werden. Noch nicht perfekt, aber besser.
Dann begann das Übertragen der Maße in eine Vektordatei. Historische Bilder halfen, den Originalzustand zu erahnen und so wuchs allmählich das Gebäude.
Meine Ungeduld, dass erste Exemplar einmal bauaen zu können, kennt kaum Grenzen und zudem ermöglicht erst der Bau die vielen kleinen Fehler zu erkennen und zu beheben. Dann muss es auch natürlich gleich in Farbe sein (natürlich nicht, aber... die Neugier).
Da baut man aus Spaß ein Kartonmodell eines englischen Pubs und dann denkt man, dass das schon reicht.. aber dann könnte man es ja auf eine Straße setzen... und dann könnte man noch Bierbänke ... noch einen Zaun.... und eine Telefonzelle und einen Briefkasten.
Genau so lief das! Spät abends - andere sitzen vor der Glotze - den Rechner angeworfen, ein paar Homepages gesucht, die sich mit der Geschichte und den Unterschieden englischer Telefonzelle und Briefkästen auskennen und einfach konstruiert.
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| Theoretische Überlegungen am Rechner |
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| Praktische Umsetzung in Papier: Maßstab 1:87 - Kiosk K8 Bruce Martin |
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| Jetzt ist auch noch der passende Briefkasten dazu gekommen. |
Dieses Mal ließ ich mich nur inspirieren und habe nicht mit Lasermesser und unzähligen Fotos ein Modell entstehen lassen. Es sollte ein Modell werden, bei dem ich einfach nur Spaß haben wollte. Bei dem ic viel ausprobieren wollte und konnte, bei dem aber auch der Bastler Freude haben sollte.
Eine Almhütte, in diesem Fall eine Jasusenstation aus dem Salzburger Land, wurde geschaffen. Das Ganze in einer Landschaft eingebettet.
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| Eingang der Jausenstation |
Selten hat mich ein Modell so oft zur Aufgabe bzw. zum Aussetzen der Konstruktion bzw. der Arbeiten gezwungen, wie dieser Bungalow. Warum? Weil ich die Pläne hatte! Ja, aber dann müsste es doch einfach sein...
Tja, eigentlich schon, denn man überträgt die Pläne in den Entwurf und dann... und dann stellt man fest, dass es während des Baus Änderungen gab, die im Plan nicht vermerkt wurden und dann helfen nur noch Fotos. Fotos deswegen, weil der 1967 geplante und 1968 fertiggestellte Bau im Jahre 2000 komplett umgebaut und aufgestockt wurde. Das war auch der eigentliche Grund dieses Haus als Bastelbogen herauszubringen. Zwei Varianten eines Hauses. Die stetigen Unterbrechungen führten aber auch dazu, dass ich nicht mehr genau wusste, was nun welcher Entwurf war... Probebau nach Probebau und jetzt... zumindest ein Prototyp des Bastelbogens.
Jetzt kommt der Feinschliff und dann der Bogen für die Aufstockung: Eine schwere Geburt!
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| Entwurfsmodell und Probebau eines Kartonmodells eines Bungalows von 1967 |
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| Entwurfsmodell und Probebau eines Kartonmodells eines Bungalows von 1967 |
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| Entwurfsmodell und Probebau eines Kartonmodells eines Bungalows von 1967 |
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| Entwurfsmodell und Probebau eines Kartonmodells eines Bungalows von 1967 |
Ein Beispiel für eine gelungene Rettung und ein Beweis, dass es sich lohnt, alte Häuser zu erhalten. Nachdem die Konstruktion und der Bau des Mespelbrunner Hofs abgeschlossen war, musste ein Modell her, welches ein noch existierendes Fachwerkhaus der Bensheimer Innenstadt darstellt: Die Schlinkengasse 7. Das Modell kann als alte Variante gebaut werden oder als die heute bekannte Version mit italienischem Restaurant im Keller.
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| Kartonmodell im Maßstab 1:120 des Fachwerkhauses "Schlinkengasse 7" in Bensheim |
In Anbetracht der Tatsache, dass es ein kostenloses Modell ist, kann man gar nicht glauben, was man hier zum Nulltarif geboten bekommt.
Ein wunderschönes, solide konstruiertes Modell, was bis auf ganz wenige Stellen problemlos zu bauen ist. Kompliment an den Konstrukteur.
Da das Modell einfach nur Spaß machen soll, sind die Fotos nur spontan geschossen...
| Bauteil 18b |
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| Bauteil 18 |
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| Bauteil 19 |
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| Bauteil 22 und 23 |
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| Bauteil 21 |