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Spur Z - Infektionsrisiko! oder "Wie alles begann" - Teil VII

Nach langer Zeit ging es wieder weiter. Durch den Bau der Kartonmodelle (siehe Download Kartonmodelle) konnte nun die Anlage weiter auf- und ausgebaut werden.
Die zwei Hänge, die die Gleisspindeln beinhalten wurden mit Büschen und Bäumen versehen und für das Dorf wurden die Stellflächen aus MDF-Platten gefertigt und eingegipst.
Es ist noch ein weiter Weg bis die Anlage als fertig zu bezeichnen ist, aber die heutigen Arbeiten lassen hoffen.







Spur Z - Infektionsrisiko! oder "Wie alles begann" - Teil VI

Wieder einen weiteren Schritt nach Vorne getätigt. Da an der Anlage wie immer nur in den Ferien oder an Wochenenden gebaut werden kann, müssen die Arbeitsschritte forciert werden. 

Dies fällt besonders beim leidigen Thema Einschottern auf, denn hier sind nur wenige Gleisabschnitte innerhalb doch recht langer Zeit zu schaffen, danach werden die Arme lahm und der Rücken verbleibt in gebeugter Haltung (das bekannte Modellbauerkreuz).

Beim Begrünen drohte ein Problem, welches sich immer wieder in einschlägiger Fachliteratur nachlesen lässt, nämlich, dass die für die Spur-Z Bahn verwendeten Grasfasern aufgrund ihrer Länge beim elektrostatischen Einschießen nicht stehen würden. Mithilfe meiner Netzteilgespeisten Fliegenklatschenbegrasungsmaschine habe ich das Problem dennoch sehr gut lösen können. Zum einen habe ich richtig Spannung auf die "Begrasungsklatsche" gegeben, zum anderen habe ich sowohl das aufgetragene Farb-Leimgemisch und die Grasfasern nochmals zusätzlich mit Spüliwasser kurz eingesprüht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Sträucher und Bäume waren experimentelle Versuchskaninchen. Aus Islandmoos und Zahnstochern mit unterschiedlichen Flocken und Fasern bestreut, lassen sie sich gestalten, allerdings mussten alle Anwesenden einen kurzen und kritischen Kommentar abgeben, da das Bastlerauge ab einem gewissen Punkt die Objektivität verliert. 







Beim oben gezeigten Bild muss der Baum noch etwas vom Boden entfernt werden, da zum einen der Stamm etwas tief in das Erdreich - Nein, das Styropor - gerutscht ist, zum anderen das Islandmoos sich gesetzt hat, sprich nach unten gerutscht ist. Allerdings fällt die nur von der einen Seite stark auf, von der anderen Seite (Bild unten) sieht es authentischer aus.


Spur Z - Infektionsrisiko! oder "Wie alles begann" - Teil V


Nur kleine Schritte, aber diese von hoher Wichtigkeit!
Das erste Häuschen wurde gebaut, von Faller, die Lokomotivwerkstatt. Allerdings noch ohne die Fenster (also die transparenten Teile), da diese erst nach der Alterung kommen.

Zudem wurde auch weiter eingeschottert... Puhhhhh... mühselig, denn hier kommt es auf jeden Krümel an, sonst streiken die Loks und ganz ehrlich: So ein kleines Schotterteilchen verirrt sich schnell an Stellen, wo es nichts zu suchen hat.

Jetzt erst einmal zwei Bilder




Ja, ich weiß... die Tunnelportale fehlen an zwei Stellen immer noch. Gemach, Gemach!

Spur Z - Infektionsrisiko! oder "Wie alles begann" - Teil IV

Da der Urlaub zu Ende ist, verbleiben nur wenige Stunden an den Wochenenden, um die Arbeiten fortzuführen. Dieses Mal wurden die bereites fertigen Gebirgszüge eingefärbt. Das gewünschte Resultat auf dem bereits getrockneten Gips war weitaus einfacher zu erlangen, als direkt auf dem feuchten Gips zu arbeiten. Durch das Aufbringen der stark verdünnten Dispersionsfarbe traten auch noch einige allzu grobe Gipsschnitzereien zutage, die noch verbessert werden müssen.

Zudem wurden die Gleise schrittweise - also abschnittsweise - eingeschottert... WeiOwei!!!! Hier ist Genauigkeit und Ausdauer gefragt, wie sie selten vorkommt. Nach dem Trocknen des verdünnten Holzleimes traten auch hier einige Stellen auf, bei denen Nachbesserung erforderlich ist. Maßstab 1:220 sage ich nur.

Vielen Dank Angrit für die Fotodokumentation... was würden wir ohne Dich machen... Pizzas aus Kartons in der Garage auf Bierbänken essen... Männer halt!









Spur Z - Infektionsrisiko! oder "Wie alles begann" - Teil III

Nun ist der Bau der Anlage bezüglich der "Gebirgsbildung" abgeschlossen... fast... es fehlen noch die großen Tunnelportale bei den Doppelgleisen der 2. Spindel, die gewählten Gebäude, bzw. deren Grundrisse, wurde auf Karton übertragen und auf die vorgesehenen Stellen gelegt. Der Tunnel für den Straßenverkehr hat ein provisorisches Portal erhalten

Ansonsten ist die Anlage für den nächsten Schritt bereit. Gestaltung der Straßenführung, Bau der Gebäude, Begrünung, Detaillierung, ach ja... Einschottern und Gleise altern.... Puhhhh.... alles in 1:220.

Hier erst einmal die Bilder, nach 6,5 kg Gips....










Spur Z - Infektionsrisiko! oder "Wie alles begann" - Teil II

Heute mal wieder ein kleiner Zwischenbericht. Nachdem die Styroporplatten aufgebracht und der Klebstoff ausgehärtet war, wurden diese wieder zurecht geschnitten und geschliffen. Bis auf die große Tunneleinfahrt gegenüber des Bahnhofes sind die Konturen auch schon fertig. 

Zwischenzeitlich wurden die Außenwände angebracht, die die Anlage schön abschließen und somit die Anlage von allen Seiten "sauber" aussehen lassen. An den neuralgischen Punkten wurden Öffnungen mit Deckeln geschaffen, um an die Weichen oder eventuelle liegengebliebene Fahrzeuge zu gelangen.

Die Verkabelung wurde auf den endgültigen Zustand gebracht und muss nun nur noch ordentlich unter der Platte verstaut werden.








Spur Z - Infektionsrisiko! oder "Wie alles begann"

Dieser Blog-Eintrag zeigt im Prinzip den Grund, warum ich in meinen Spur-Z Wahn verfallen bin. Alles begann mit einem abendlichen Gespräch mit einem guten Freund über einen ominösen Koffer, der bei ihm im Keller stünde und Spur-Z Material enthielte. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier nun das erste Ergebnis der Verwendung des Koffers. Die Anlage sollte nur mit vorhandenem Gleismaterial gebaut werden, es sollten schnell greifbare Materialien zum Bau der Landschaft Verwendung finden und die Anlage sollte alle Loks präsentieren können. Insbesondere der letzte Aspekt machte eine Abänderung des Märklin-Bauplanes nötig.

Die Anlage ruht auf einem Rahmen, der eine Sperrholzplatte trägt. Das Ganze kommt auf einen später noch zu bauenden Ständerrahmen.

Alles funktioniert bereist prächtig, allerdings gilt es, die Gleise penibel sauber zu halten, um die WinZlinge gut laufen zu sehen.

Hier nun ein paar Bilder vom Bau und ein kleines Video.

Erste Stellprobe im Wohnzimmer

Gesamtansicht der Anlage

Spindel No. 1

Bahnhofsbereich

Spindel No. 2

Selbstgebaute Gußform für Tunnelportal und das Ergebnis

Verbautes Tunnelportal (ungraviert)

Verbautes Tunnelportal (ungraviert)

Video