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F-ES-B goes USA - Inspiration aus Übersee

Ja... Ja, gut... manchmal sieht man ja auch in Deutschland amerikanische Anlage. Zugegeben, sehen auch nicht schlecht aus, sind zwar völlig unterschiedliche Lok- und Fahrzeugparks, aber gut ausgesehen haben die meisten... Mmmhhh

Mal sehen, was das Internet so zeigt... Ah, ein Deutscher, der auch amerikanische Anlagen bastelt. Eine Anlage auf kleinstem Raum und super realistisch (www.frankenmodell.de), ja,... das ist schon fein.

Welche Modelle gibt es denn so von amerikanischen Loks.... FEHLER! Schwerer FEHLER!
Schon war es passiert. 86 € waren ausgegeben... musste das sein? Gut, das schafft ein biertrinkender Raucher innerhalb einer Woche... ich rauche und trinke nicht und somit befand sich eine amerikanische Lok auf dem Postweg. Eine EMD GP38-2 von Bachmann.

Jetzt müsste man diese nur altern... wie geht das...

Altern heißt auf Englisch "weathering". Die Jungs die das in den USA machen und KÖNNEN, sammeln sich beim theweatheringshop.com. Mehr sage ich nicht...

Da gibt es auch eine Anleitung zu, die wurde bei einem Modelleisenbahnmagazin (mrhpub.com) veröffentlicht. Mass man wahrscheinlich wieder viel zahlen, um an den Artikel zu kommen... Von wegen! Kostenlos! Tausende Seiten kostenlose Berichte über amerikanische Modelleinsenbahner...

Und Leute gibt es da.... vielleicht gibt es ihn doch noch: The American Dream!

Einen Führerstand, Speisewagenabteil und Zugabteil... im Keller...

Und wer glaubt, dass Details bereits detailreich genug sind, der sollte sich diese Anlage ansehen...

Mehr geht nicht... unfassbar!

Sd.Kfz 181 Tiger, Academy 1:35

Eines meiner längsten Projekte und dies betrifft nicht nur die reine Bauzeit (Arbeitsstunden) sondern auch die Phasen des "In-den-Schrank-stellen-und-Grübelns". Der Bausatz wurde als vergünstigtes Angebot zusammen mit den anderen Tigerbausätzen des gleichen Herstellers offeriert und - ich musste natürlich den nur wenige Euro teureren Bausatz mit Inneneinrichtung nehmen - so begann eines der Projekte mit den meisten selbstauferlegten Hürden. Denn, wenn schon mal im Angebot, dann auch gleich mit einem Fotoätzsatz von Eduard.
Zuerst übte ich die typischen Techniken im Innenbereich. Teile des Bausatzes durch eigene ersetzen, detaillieren durch Draht und Plastikkarte, Üben des "Chippings" und so weiter und so fort. Das Ganze natürlich mit den unterschiedlichsten Farben, mal Acryl, mal Öl etc.
Dann ging es an den Außenbereich, hier kamen die Fotoätzteile zum Einsatz. Aus der Form ausschneiden, feilen, biegen und an der richtigen Stelle anbringen. Wohlgemerkt im Maßstab 1:35. Da sind dann manche Ätzteile unter einem Millimeter.
Dann das Ganze nach soviel Arbeit lackieren. Wochenlang recherchiert: welche Farbe?, welcher Tarnung? und vor allem welche Technik? Ich brachte eine stark aufgehellte Basisfarbe auf, setzte die Tarnstreifen und dann wollte ich den Effekt des Alterns dadurch erzielen, dass ich stark verdünnte und mit Klarlack vermischte Basisfarbe über das Modell legte. Wohlgemerkt, das erste Mal! Der Effekte war gut, jedoch wirkt das Modell dadurch nicht nur gealtert sondern auch stark verstaubt. Nächstes Problem: Wenn ich jetzt Staub und Schmutz aufbringen will, dann könnte das ein Nuance zu viel sein und das bei einem Modell, das bisher die meiste Arbeit mit sich brachte. Darum ist er immer noch "unvollendet"....

Bilder