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Spending time on a timesaver - Teil VI - Tischlein Deck Dich

Eigentlich hätte dieser Timesaver schon längst fertig sein sollen, aber wie es nun mal so ist. Jetzt, wo die Details zu bewältigen sind, da fehlt ein wenig der innere Antrieb. Aber für alle, die schon einmal wissen wollen, wie die Arbeiten bisher vorangeschritten sind und wie der Timesaver später einmal durch die Gegend getragen und an jedem Ort aufgestellt und betrieben werden kann, dem helfen vielleicht die folgenden Bilder.

Der verschlossene Timesaver - transportfähig
Das Staufach für die Technik und den Fahrzeugpark wird abgezogen
Die Kassette mit den benötigten Technikteilen und dem Fuhrpark wird aus dem Staufach gezogen
Die einzelnen Elemente werden entnommen
Der Timesaver zusammengesteckt - die Anlage ist fertig

Kleiner Details wurden in der Zwischenzeit auch ergänzt, aber  da kommt noch mehr... Nur wann? das ist die Frage!

Die Tankstelle wurde lackiert, gealtert und montiert
Das Stellwerk etwas in eine Landschaft gepackt

Spending time on a timesaver - Teil V - Lok-Tankstelle

Um auf dem zweiten Modul des Timesavers den Entkuppler abzudecken und ein wenig mehr Details bieten zu können, wurde aus einem alten Faller Tank (Faller 130948 H0 Öltank) und der dazugehörigen Zapfsäule, einem Unterbau aus Karton und einem aus Polystrolplatten gefertigtes Häuschen eine Lok-Tankstelle geschaffen. 

Leitungen und Treppen, Leitern etc. kommen noch dazu.




Spending time on a timesaver - Teil IV - Es grünt so grün...

Ganz dem Wetter - oder kann man nun bereits von Klima sprechen? - entsprechend wurde der nächste Schritt in Angriff genommen. Das Begrünen der zwei Segmente. Zuerst das Segment mit der Laderampe. Hier waren nämlich die Arbeiten soweit vorangeschritten, dass dieser waghalsige Schritt unternommen werden konnte.

Nein, Begrünen ist nicht meine Welt. Was anderen leicht von der Hand gehen mag, führt bei mir zu einem qualvollen Heranstasten an ein Ergebnis, was andere vermutlich weitaus schneller, zielgerichteter vollbringen.

Neben der Begrasung, die demnächst noch durch Airbrush "gepimpt" werden soll, wurde auch die Lagerhalle / das Fabrikgebäude ein wenig gealtert. Hier kam ein rostiges Blechdach und ein paar farblich veränderte Ziegelsteine hinzu.

Selbst dieses Segment ist noch weit von der Vollendung entfernt, allerdings muss ich mich auch immer ein wenig zügeln, denn das Ganze soll ja tragbar sein und muss auch schwersten Erschütterungen in allen Lagen aushalten können. Mal sehen, was noch geht.

Hier jetzt erst einmal die Bilder als Zwischenbericht.



Die passend zur Laderampe aus Beton gegossenen Prellböcke

Die noch unverglaste Halle auf der optisch "jungfräulichen" Laderampe


Spending time on a timesaver - Teil III - Zwischenräume füllen, Schottern, Laderampen und Gebäude

Wieder ein paar Bastelstunden später...

Der Gleiszwischenraum wurde mit Architekturkarton gefüllt. Dieser ist leicht, stabil und leicht zu verarbeiten. Die Kosten sind zudem minimal.

Dann begann des Bastlers Lieblingsbeschäftigung: Gleise einschottern, aber unter erschwerten Bedingungen, denn das ganze muss ja in jeder Lage halten und darf beim Tragen und Transportieren der Kiste nicht abfallen. Also besonders viel Sorgfalt in die Arbeit gesteckt.

Dann musste im linken Segment die Elektronik verstaut werden. Diese kam unter die Fassade eines zerlegten POLA-Gebäudes, welches jetzt als Halbrelief eine Lagerhalle auf einer Laderampe darstellt. Das Ganze ist so beschaffen, dass die Gebäude des linken und rechten Segmentes beim Zusammenklappen sich nicht berühren und somit beschädigen. 

Dann... diese Entscheidung musste reifen... wurde der Hintergrund in himmelblau lackiert, da die Holzoptik nicht gefiel und zu drückend wirkte. Keine Sorge: Die abendliche Aufnahme mit Blitzlicht lässt das Blau extrem erscheinen.

Der Tank wird noch auf ein Podest gestellt und zu einer Lok-Tankstelle erweitert. Dies soll den Entkuppler kaschieren.




Spending time on a timesaver - Teil III - Gebäude basteln, Anschlüsse löten, Gleiszwischenräume füllen und... spielen

Die heute veröffentlichten Bilder zeigen den Baufortschritt mehrerer Tage. Meist ging es immer nur in Arbeitsphasen von 20 - 30 Minuten voran. Mal wurde ein bisschen an dem Nebengebäude des Stellwerkes gebaut. Es soll ein Flachbau werden, der den typischen (fehlenden) Charme reiner Zweckbauten besitzt. Wenige Türen, kleine, hoch gelegene Fenster meist Glasbausteine. Das ganze natürlich nur aus Kunststoffplatten erstellt, das Stellwerk stammt allerdings von Pola... eines meiner ersten Gebäude, fast 35 Jahre alt. Allerdings noch nicht fertig: Attika, Blitzableiter... Details fehlen.

Die Stecker, für das Y-Kabel, und die Buchsen kamen verspätet und waren von katastrophaler Qualität. Nicht nur, dass sie nicht auf die vielen bereits von mir verbauten Buchsen und Stecker passten sondern sie ließen sich auch kaum löten. Das war nach der langen Wartezeit ein echter Stimmungskiller.

Dann erfolgte das Auffüllen der Gleiszwischenräume mit Architekturkarton - Pappe - Schaum - Pappe. Dies soll zum einen Gewicht einsparen und gleichzeitig Kosten sparen. Damit beim Aufschottern die Konstruktion nicht aufquilt, wurden alle Papier und Kartonteile mit Acryllack gestrichen. Erfahrungswerte liegen seit Jahren mit dieser Bauweise vor. Absolut zuverlässig und solide. Nur der Zeitaufwand ist hoch: Schneiden, anpassen, zweimal streichen, verkleben und kontrollieren. Das Ganze muss präzise erfolgen, denn die zwei Kistenhälften müssen getragen, gekippt, geschüttelt werden könne ohne dass sich irgendetwas löst. 

Und dann: Dann wurde gespielt... nur... "nur" 4 Meter Gleis und zur Zeit auch nur 3 Waggons und eine langsame Lok und es macht einfach nur Spaß. Ich bin begeistert!





Spending time on a timesaver - Teil II - Kabel verlegen und anschließen

Viel Zeit wurde in den zweiten großen Arbeitsschritt des Timesavers investiert, um die Anschlüsse des rechten Teils der Anlage auf den endgültigen Stand zu bringen. Hier wird möglichst präzise gearbeitet, um den späteren Überbau möglichst einfach zu gestalten. Durch die geometrisch verlegten Kabel ist die Verlegung des Architekturkartons später einfacher, da hier nur Teile des Schaums entnommen werden müssen, um die Kabel abzudecken. So der Plan....

Der linke Teil der Anlage ist ebenfalls weiter voran geschritten, allerdings steht eine Lieferung der benötigten Stecker noch aus. Zudem zeigt sich hier die Positionierung der digitalen Schalteinheit als Problem, denn es müssen weitaus mehr Kabel in gebündelter Form durch das Gleisbett gelegt werden, eine lästige Angelegenheit, aber es handelt sich ja um ein freudebereitendes Hobby, welches Spaß und Freude...... in diesem Falle nicht.

Die Platine wird in einem Gebäude der DB untergebracht, gleich neben dem Stellwerk.

Ach ja... noch mehr Freude entstand beim "Verrosten" der Gleise mit Revell Aqua "Lederbraun".



Spending time on a timesaver - Ein Paradox mit Spaßfaktor

Ein Timesaver... spart Zeit? Nein, nicht wirklich. Eigentlich kostet er Zeit, aber das ist der Sinn eines Hobbies. Aber man soll Zeit sparen, wenn man ihn benutzt. Alles klar soweit? Nicht?

Gut, ich beginne langsam. Ein Timesaver ist nichts anderes als ein Strategiespiel mit Gleisen, in Form einer kleinen Modellbahnanlage, in meinem Fall sogar explizit tragbar. Ziel des Spieles ist, es, eine Anzahl an Waggons, derer fünf, mithilfe einer sich authentisch verhaltenden Lok (langsames Anfahren, Bremsen, Fahren) auf eines der für den jeweiligen Waggon zuvor bestimmten Gleise zu setzen. Möglichst schnell, also zeitsparend, also: time-saving... gerafft? Aber: Die Finger bleiben weg! Bei meiner Anlage können die Weichen und Entkuppler zwar mit der Hand gestellt werden, aber es geht auch digital.

Bereits lange bevor ich die Anlage überhaupt angedacht hatte, wollte ich einfach einmal eine ganze Anlage testweise digital bauen. Alle Anlagen - egal ob stationär oder temporär - waren, wie es sich für meine Generation gehört, analog. Kabel, Schalter, Stromkreise und eine Lok pro Gleis.

Jetzt hält man eine Kiste in der Hand, die mit zwei Kabeln an der Anlage angeschlossen ist. Da ich alte Weichen benutze, sind diese zwar noch an einen Weichendecoder zu verbinden, aber dieser erhält die Befehle ebenfalls über die oben genannten Kabel. Abgefahren!

Die Anlage ist insgesamt 192 cm lang, zusammengeklappt mit Box für die Technik, die Lok und die Waggons aber nur 116 cm.

Und nach knapp 2 Stunden Arbeit... ohne Streichen mit Acryllack... sah das Ganze schon so aus:

Timesaver H0 Märklin digital

Spur Z - Oder wie man sich in den Wahnsinn bastelt Teil VI

Es ist ja nett, wenn man Häuser und Ausstattungsdetails für eine Spur Z-Anlage baut aber noch gar keine - oder nur eine vage - Planung für die Anlage hat.
Durch Zufall stieß ich auf sogenannte "Timesaver"-Anlage, die eigentlich Anlagen sind mit denen man Rangieren kann und sich die Zeit vertreibt.

Nach ein bißchen Grübeln und Schieben der vorhandenen Gleise, entstand folgender Entwurf:

Spur-Z Timesaver mit Ausgestaltung

Die Gesamtfläche wird 30cm zu 120cm / 150cm sein.