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Spur Z - Modellhäuser im Maßstab 1:220 selbst gestalten - Hof und Scheune

Nachdem ein Modell des Bauernhofes in groben Zügen entstanden war, fiel die Entscheidung, dass eine Scheune für den Bauernhof her musste. In Anlehnung an ein Gebäude, welches ich aus Österreich her kenne, entstand ein sehr einfacher Bastelbogen - als Einstieg für Jugendliche in das Hobby - , der neben Vektorgrafiken auch eine hochauflösende Darstellung eines Blechdaches besitzt. Auf meinem Tintenstrahldrucker sind die Ergebnisse meinen Vorstellungen entsprechend.

In den nächsten Tagen entstehen die Bauanleitungen und dann kann man die Dinger herunterladen... so der Plan.

Die Bastelbögen nebst Prototypen... die Scheune als s/w Ausdruck auf Normalpapier, der Hof noch in der dritten Prototypvariante
Die Bastelbögen nebst Prototypen... die Scheune als s/w Ausdruck auf Normalpapier, der Hof noch in der dritten Prototypvariante

Spur Z - Modellhäuser im Maßstab 1:220 selbst gestalten

Wenn mich bisher etwas am meisten an der Spur Z gestört hat, dann war das zum einen die geringe Anzahl an Modellen - sowohl an Fahrzeugen als auch an Gebäuden -  und zum anderen der Preis. 
Da hilft nur Selbermachen! Aber wie? Wie wäre es ein Modell zu schaffen, welches reproduzierbar wäre. Für interessierte Z-Bahner und für Jugendarbeit... Jugendliche an die Materie heranführen?

Durch Zufall stieß ich auf das Programm Inkskape und ich tüfftelte daran herum. Zuerst noch auf ein ganz anderes Projekt fokussiert und dann plötzlich... da wollte ich das Vektorprogramm zum Erstellen von Modellbaubögen nutzen... Potzblitz... insgesamt knapp 6 Stunden an zwei Tagen und der erste Prototyp stand vor mir. Angelehnt an einen Bauernhof, wie ich ihn aus Österreich aus Kindheitstagen kannte und nun... da ist er.

Er kann als einfaches Modell gebaut werden, das heißt, dass die Wände flach sind, ohne Tiefe, er kann aber auch von geschickten Modellbauern richtig mit zurückliegenden Fenstern und Türen gebaut werden. Ganz wie es beliebt. Ja, man braucht ein wenig Erfahrungen und es sind noch kleine Kinderkrankheiten auszubessern, aber das wird.

Gewisse Bauteile müssen noch angepasst werden, da die Papierstärke je nach Bastler variieren kann... je nach Bastler? Ja! Dieses Modell werde ich als kostenlosen Download anbieten... Ich hoffe es findet Gefallen... aber noch etwas Geduld bitte! Dieser Bausatz richtet sich auch an junge Bastler... ein Projekt für Schulen ist angedacht. 

Die Prototypen wurden mit Tintenstrahlern gefertigt, die... naja... Tintenstrahler halt... mal verschmiert, mal zu wenig Tinte... CYAN leer.... Ahhhhh... Da muss der lokale Copy-Shop ran. Mal sehen, was da geht.

Prototyp B - der Balkon ist noch zu kurz, die Tür auf den Balkon fehlt... hier und da noch Fehlerchen

Der Bogen zu Prototyp C, Prototyp B (links) und Prototyp A (rechts)

Modelleisenbahn anno 1940/1950 - Als Mann noch bastelte

Lange lagen sie in einem Karton im Keller, im Prinzip immer unbeachtet, denn sie waren ja nicht "scale", als maßstabsgerecht und detailliert. 

Sie waren und sind aus Karton, teilweise mit Sperrholz verstärkt, man erkennt die Linien, die der feine Bleistift beim Vorzeichnen der Fenster, Türen, Balken, Verzierungen, der Dachziegel, ja selbst der Grasfasern hinterlassen hat, damit der Zeichner diese mit Tuschefeder und Aquarellpinsel nachziehen konnte. 

Teilweise wurden die Gebäude durch eine feine Schicht Klarlack gesichert, an manchen fehlen die Schornsteine, die aus Rechteckleisten gestaltet wurden.

An einigen Stellen findet man noch die Reste des in den 1940er und 1950er Jahren verwendeten Streumaterialien... gefärbte Holzsplitter...

Und warum wurden sie jetzt aus der Kiste geholt, abgestaubt und fotografiert?

Vielleicht muss man erst die High-End-Produkte der Modellbaufirmen gebaut haben, um die Einfachheit dieser Gebäude zu schätzen oder ist es die gnadenlose "selbsgemachte"... auf Neudeutsch "scratch"-Bauweise, die so fasziniert? Als Spielzeug noch Spielzeug war, als Großväter vor Weihnachten noch abends in für Kinder abgeschlossenen Zimmern die Weihnachtsanlagen aufbauten... aus einfachsten Mitteln?

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.

NLJS_Modelleisenbahn_0001-0015.jpg; Nachlass Joseph Stoll, Bensheim; Handgefertigte und mit Aquarellfarben gestaltete Modelleisenbahngebäude aus Karton und Sperrholz für eine Märklin H0-Anlage Ende 1940er Jahre von Joseph Stoll; Fotografie: Frank-Egon Stoll-Berberich 2017.


Bilder einer Weihnachtsanlage... 1958

Eine dieser Anlagen war die Weihnachtsanlage meines Vaters aus dem Jahre 1958, die Gebäude von meinem Urgroßvater gestaltet, die Anlage von meinem Großvater gebaut, die Anlage von meinem Vater bespielt und die Fotos von mir eingescannt. 

JSB_Modelleisenbahnanlage_1958_0001-0005.jpg; Foto: Jürgen Stoll-Berberich, 1958; Märklin Modelleisenbahnanlage von 1958

JSB_Modelleisenbahnanlage_1958_0001-0005.jpg; Foto: Jürgen Stoll-Berberich, 1958; Märklin Modelleisenbahnanlage von 1958

JSB_Modelleisenbahnanlage_1958_0001-0005.jpg; Foto: Jürgen Stoll-Berberich, 1958; Märklin Modelleisenbahnanlage von 1958

JSB_Modelleisenbahnanlage_1958_0001-0005.jpg; Foto: Jürgen Stoll-Berberich, 1958; Märklin Modelleisenbahnanlage von 1958

JSB_Modelleisenbahnanlage_1958_0001-0005.jpg; Foto: Jürgen Stoll-Berberich, 1958; Märklin Modelleisenbahnanlage von 1958

Spending time on a timesaver - Teil III - Zwischenräume füllen, Schottern, Laderampen und Gebäude

Wieder ein paar Bastelstunden später...

Der Gleiszwischenraum wurde mit Architekturkarton gefüllt. Dieser ist leicht, stabil und leicht zu verarbeiten. Die Kosten sind zudem minimal.

Dann begann des Bastlers Lieblingsbeschäftigung: Gleise einschottern, aber unter erschwerten Bedingungen, denn das ganze muss ja in jeder Lage halten und darf beim Tragen und Transportieren der Kiste nicht abfallen. Also besonders viel Sorgfalt in die Arbeit gesteckt.

Dann musste im linken Segment die Elektronik verstaut werden. Diese kam unter die Fassade eines zerlegten POLA-Gebäudes, welches jetzt als Halbrelief eine Lagerhalle auf einer Laderampe darstellt. Das Ganze ist so beschaffen, dass die Gebäude des linken und rechten Segmentes beim Zusammenklappen sich nicht berühren und somit beschädigen. 

Dann... diese Entscheidung musste reifen... wurde der Hintergrund in himmelblau lackiert, da die Holzoptik nicht gefiel und zu drückend wirkte. Keine Sorge: Die abendliche Aufnahme mit Blitzlicht lässt das Blau extrem erscheinen.

Der Tank wird noch auf ein Podest gestellt und zu einer Lok-Tankstelle erweitert. Dies soll den Entkuppler kaschieren.




Spending time on a timesaver - Teil III - Gebäude basteln, Anschlüsse löten, Gleiszwischenräume füllen und... spielen

Die heute veröffentlichten Bilder zeigen den Baufortschritt mehrerer Tage. Meist ging es immer nur in Arbeitsphasen von 20 - 30 Minuten voran. Mal wurde ein bisschen an dem Nebengebäude des Stellwerkes gebaut. Es soll ein Flachbau werden, der den typischen (fehlenden) Charme reiner Zweckbauten besitzt. Wenige Türen, kleine, hoch gelegene Fenster meist Glasbausteine. Das ganze natürlich nur aus Kunststoffplatten erstellt, das Stellwerk stammt allerdings von Pola... eines meiner ersten Gebäude, fast 35 Jahre alt. Allerdings noch nicht fertig: Attika, Blitzableiter... Details fehlen.

Die Stecker, für das Y-Kabel, und die Buchsen kamen verspätet und waren von katastrophaler Qualität. Nicht nur, dass sie nicht auf die vielen bereits von mir verbauten Buchsen und Stecker passten sondern sie ließen sich auch kaum löten. Das war nach der langen Wartezeit ein echter Stimmungskiller.

Dann erfolgte das Auffüllen der Gleiszwischenräume mit Architekturkarton - Pappe - Schaum - Pappe. Dies soll zum einen Gewicht einsparen und gleichzeitig Kosten sparen. Damit beim Aufschottern die Konstruktion nicht aufquilt, wurden alle Papier und Kartonteile mit Acryllack gestrichen. Erfahrungswerte liegen seit Jahren mit dieser Bauweise vor. Absolut zuverlässig und solide. Nur der Zeitaufwand ist hoch: Schneiden, anpassen, zweimal streichen, verkleben und kontrollieren. Das Ganze muss präzise erfolgen, denn die zwei Kistenhälften müssen getragen, gekippt, geschüttelt werden könne ohne dass sich irgendetwas löst. 

Und dann: Dann wurde gespielt... nur... "nur" 4 Meter Gleis und zur Zeit auch nur 3 Waggons und eine langsame Lok und es macht einfach nur Spaß. Ich bin begeistert!