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Neue Kupplungen und ein bisschen Alterung...

5 Waggons sollen sich mal auf meinem Timesaver tummeln, aber der eine, der will nicht... wollte nicht, denn es lag an den alten Bügelkupplungen. Immer wieder scheiterte der "Spielspaß" an den alten Dingern. Aber in einer Tüte, wo war die doch gleich, da lagen noch ein paar von diesen neuen Kupplungen, die, die immer klappen. Keine Ahnungen wie die heißen, Hauptsache sie trenne sich wie gewünscht.

Also die alten Kupplungen entfernt, mit einer Art Niet hat man die bei Märklin befestigt und ausgerichtet mithilfe einer langen Feder, die beide Kupplungen verband. Also Niet raus und dann ja... weder die Höhe stimmte noch gab es eine Halterung für die neuen Kupplungen. Also Polystyrol-Platten herausgeholt, Werkzeug und auf ging es. 


Jetzt klappt es, wenig Material, null Kosten und viel Bastelspaß... fein.

Aber der Waggon, einer meiner ersten selbst gekauften Fahrzeuge, hatte auch eine abgebrochene Halterung für den Aufbau, außerdem sah meine alte Alterung (Uihhhh... eine Alliteration!) alt aus! Also noch ein bisschen altern. Nur schmutzig machen?

Kann ich mit Acryl und Pinsel auch Graffitis. Ja, kann man auch kaufen, man kann alles kaufen... will ich aber nicht. Also Pinsel raus und Motiv gesucht und los.

Die Rohlackierung ohne Verschmutzung



Ein paar Tags, ein paar Grafiken, die ich kenne und... ja, die eine Seite lassen wir die Profis dran, auf der anderen Seite die einfacheren Motive... klappt und hat Spaß gemacht.



T-80 UD, Revell 1:35

Dieses Modell gehörte zu drei Modellen, die ich als Auslaufmodelle zu einem sehr günstigen Preis erwerben konnte und eigentlich als Versuchsmodell gedacht waren. Da es in der Modellreihe "Versuchskarnickel" als letztes von Band lief, konnte ich viele Erfahrungen aus den beiden anderen Modellen (Sd.Kfz. 10 und Sturmtiger) einfließen lassen. So versuchte ich mein Glück durch die Verwendung von Maskol zur Darstellung von abgeplatzter Farbe und trug über die Maskolflecken ein sehr starkes und vor allem aggressives grün auf, welches allerdings nicht deckend aufgetragen wurde, sondern vor allem auf die sichtbaren, dem Licht zugewandten Flächen aufgetragen wurde. Des Weiteren habe ich manche Teile verfeinert. Dies betrifft zum Beispiel die Seilhalter auf den hinteren Tanks. Die am Rohr zu sehenden Schrauben / Bolzen, die Kabel zu den Nebelbechern etc. Dann habe ich mit viel Kreide gearbeitet, um den Fahrzeug einen stark verstaubten Eindruck zu geben und viele Wasserspuren und Rostspuren gesetzt. Dies ist im Vergleich zum Original natürlich alles stark übertrieben, aber im Modell sieht es - vor allem wenn man es direkt vor Augen hat, denn die Fotos verschleiern viel - stark aus. Wenn ich den Zustand des Modells zuvor geahnt hätte, dann hätte ich vermutlich noch mehr auf Details geachtet, aber... beim nächsten Mal.


Me 109 G6, Academy 1:72

Diese Bausatz war ein Genuß. Gebaut über die Weihnachtsfeiertag, lackiert mit Vallejo Acrylfarben. Alles passte, kleine Ergänzungen im Cockpitbereich: Gurte, Leitungen... Fertig. Ein Liebling im Maßstab 1:72.



Panzer Kpfw. 38(t), Tristar 1:35

Jetzt zu meinem absolutem Liebling. Der Panzer Kpfw 38(t) von Tristar (022) überzeugte durch hervorragende Passgenauigkeit und Detailtreue. Ich wollte an diesem Modell die typisch graue Anfangslackierung deutscher Panzer üben, wobei ich nicht - wie früher - die typischen Fehler begehen wollte, dass ich mit der Basislackierung zu dunkel begann. Ich mischte die Farbe auf ein fast schon bläuliches Hellgrau und dunkelte es nur für die typischen Stellen (Laufwerk) ab. Ansonsten übte ich mich in Kratzern, Rostspuren, Verschmutzungen und übte an der Kommandantenfigur das Bemalen von Figuren auf Öl und Acrylbasis.

Panzer Kpfw. 38 t, Tristar 022, 1:35 Panzer Kpfw. 38 t, Tristar 022, 1:35 Panzer Kpfw. 38 t, Tristar 022, 1:35