Fairmount Alpine (Billing Boats) - Baubericht Teil 16

Da das Spachteln und Schleifen des Rumpf mitunter etwas nervtötend ist, musste mal wieder der Papiermodellbau als Ausgleich dienen. So entstand die Idee, die Inneneinrichtung der Brücke aus Papier zu erstellen und diese dann wieder als PDF-Download später anzubieten.

Auch wenn die Bildquellen als dürftig zu bezeichnen sind, so lässt sich zumindest ein vorbildähnliche Inneneinrichtung bauen, die neben der begrenzten Bildquellen auch mit dem Problem der etwas speziellen Konstruktionsweise der Holzaufbauten zu kämpfen hat. Die Holzstützen, die sich am Rand der Kabinenwände befinden, stören ein authentisches Platzieren unmittelbar an den Wänden. Die Einrichtung muss daher ein wenig weiter wegrutschen, jedoch ist das zur jetzigen Situation - eine leere Brücke - ein hinnehmbarer Kompromiss.

Das erste Bauteil war die backbord Konsole des Winchenstands... ein Anfang!








Fairmount Alpine (Billing Boats) - Baubericht Teil 15

Stetig malträtiere ich das Schiff und meine Nerven mit Spachtelarbeiten am Rumpf und dabei kreisen die Gedanken um all das, was noch schief gehen kann. Sind die Wellen auch genau über der Bohrung für die Ruderanlage, auf derselben Höhe... wie richtet man die aus? 

Eine Schablone muss her. Aus Karton, am besten gleich digital erstellt, denn es müssen ja zwei her. Außerdem sieht das ganze Original-Konstrukt - auch wenn unter Wasser - irgendwie im Bausatz ganz anders aus. Die wenigen Bilder, die man im Internet finden kann, müssen reichen. 

Also hingesetzt und losgelegt... Eines vorweg... Genau wie das Original wird es nicht, aber besser schon... glaube ich!

Wenn alles fertig ist, gibt es die Zeichnungen zum kostenlosen Download... Versprochen!

Der erste Entwurf der Schablonen bzw. Bauteile


Die Kartonteile für die Zentrierung

Die Kartonteile für die Zentrierung

Die Kartonteile für die Zentrierung

Die eingesetzte Zentrierung

Der erste Versuch der neuen Halterungen - hier noch Karton

Fairmount Alpine (Billing Boats) - Baubericht Teil 14

Als kleiner Schritt in die richtige Richtung... die Richtung des "Hoffentlich werde ich jemals fertig"... habe ich das Schanzkleid angebracht und das Deck mit Teakholzstreifen verkleidet...

Das Schanzkleid ließ sich nach dem Wässern und Erhitzen sehr leicht biegen und nachdem das Bauteil zwei Tage mit Nadeln in der richtigen Position gehalten worden war, auch leicht montieren. Die Stützen sowie das Innere des Schanzkleides wurden zuvor mit Spritzspachtel behandelt, um so später ein leichteres Lackieren zu ermöglichen. 

Das Deck erhielt die im Bausatz enthaltenen Holzstreifen, die im Original vorliegenden Zwischenstreben aus Metall wurden aus Kartonstreifen gefertigt und anschließend das Ganze mit Bootslack getränkt.




Revell 1:72 Plastikmodell der RAF Se 5a als Spaßmodell

Irgendwann landete dieser Bausatz mal in meinem Fundus und ich begann ihn zu bauen, aber eigentlich war schon nach Öffnen der Packung klar, dass dieser Bausatz mindestens so alt war, wie das Originalflugzeug... also fast.

Somit begann die schnelle Recherche im Internet und schon hatte der Bausatz ein Innenleben. Alles aus Plastikkarte und von Hand gefertigt.

Dann war Ebbe... der Bausatz verschwand in einer großen Kiste mit weiteren Opfern des Sammelwahns. Bei einer Aufräum-, Entsorgungs-, und Umpackaktion lächelte er mich wieder an... Jetzt war er fällig.

Ich lasse Bilder sprechen:

Die Ausgangslage nach Jahren des Verschollenseins...

Das Innenleben vor Jahren einmal aus Plastikkarte gestaltet

Die zwei Rumpfhälften zusammengesetzt mit den neu hinzugefügten Auspuffrohren und der Scheibe

Die Auspuffanlage aus Kunststoffrohr

Das Innenleben nach der Basisbemalung - mehr ein Gag - denn viel sieht man nicht mehr