Fairmount Alpine (Billing Boats) - Baubericht Teil 12

Nachdem der Bau dieser "Schürzen" (ich weiß gar nicht wie die Dinger heißen) schon ein nerviges Unterfangen war, wurde die Lackierung ebenfalls zu einer zeitaufwändigen Sache. Zuerst mussten alle Stützen  bzw. die Beplankung bündig miteinander verschliffen werden. Danach wurden alle Fehlstellen mit 2K-Kleber gefüllt und dann gespachtelt. Das Ganze mit Feinspachtel versehen und immer wieder geschliffen. Dies kostete Zeit... viel Zeit und immer wieder ereilte mich der Gedanke, ob eine komplette Fertigung eines solchen Aufbaus aus Kunststoff nicht leichter und zu besseren Ergebnissen geführt hätte.

Egal. Die Konstruktion ist fertig, jetzt erhält das Ganze die Ergänzungen (Rohrleitungen und Beschläge)... weiter geht's!

Ach ja, und für alle die fragen, warum das Ganze jetzt schon lackiert wird. Alle Anbauteile werden soweit als möglich vorbereitet und später nur noch montiert zu werden. Dies soll mehr Details ermöglichen und das Lackieren vereinfachen... So der Plan...

17cm Kanone 18 von Revell im Maßstab 1:72... es geht weiter

Im letzten Beitrag wurde noch die unvollendete Version der 17cm Kanone 18 dargestellt, in diesem Beitrag zeigt sich dieselbe Kanone - allerdings im schußbereiten Zustand - bereits in der Grundlackierung und mit ein wenig Washing und Dry-Brushing. Allerdings ist das hier gezeigte Modell noch auf dem Weg zur Vollendung. Es müssen noch weitere Verfeinerungen vorgenommen werden und das Ganze auf einem netten Diorama präsentiert werden, aber das hat noch Zeit... Nein, eigentlich nicht, aber es wird noch eine Weile dauern.... Wie der letzte Beitrag zeigt.



Projekte, Projekte... und keine Zeit!

Als ich im Januar 2015 vollmundig und bildreich meine für das Jahr 2015 geplanten Modelle bzw. Modellbauprojekte darstellte, ahnte ich nicht, dass keines (ich wiederhole KEINES) der Kunststoffmodelle innerhalb des Jahres beendet werden sollte.

Drei Jahre später erst landete das Projekt von Revell und Trumpeter, nämlich die 17cm Kanone 18 und das Famo wieder auf dem Basteltisch.

Den Anfang machte die schußbereite Variante, die in gelb mit grünen Tarnstreifen versehen auf dem Lackiertablett landete.

Die fahrende Variante und das Famo bedürfen noch des Weiterbaus und erst dann folgt die Lackierung. Ganz in grau oder auch in gelb mit grün, braunen Tarnstreifen. Ich weiß es noch nicht. Wir werden sehen, hoffentlich noch in diesem Jahr....


Wenn aus einer Nachfrage ein Produkt wird - Die Thyssen II als Kartonmodell von jabietz.de

Alles begann mit dem Kartonmodell "Børøysund" und einer Nachfrage beim Verlag bezüglich einiger Detailfragen. Die Anfrage konnte vom Verlag nicht in Gänze beantwortet werden und durch Zufall richtete ich dieselbe Frage an den Konstrukteur, Herrn Andreas Jacobsen, der in einer sehr ausführlichen E-Mail mir das Problem erläuterte und mein Interesse für das Thema "Konstruktion von Kartonmodellen" weckte. 

Schon immer hatte ich Lieblingsschiffe, so auch die Thyssen II, die auf dem Rhein für Thyssen Leichter als Verbände schiebt. Ich hatte in Erwägung gezogen die Thyssen II - da der Bausatz von Graupner nach dem Niedergang der Firma nur noch durch Zufall erwerblich ist - in Handarbeit nachzubauen, wusste ich doch, dass es noch die Graupner-Pläne gibt, die als Grundlage hätten dienen können. Zudem hatte ich mir vorsorglich auch schon einmal durch einen Thyssen-II-Freund aus einem Schiffsmodellforum eine CD zuschicken lassen, die hunderte Bilder des Schiffes beinhaltete. Doch dazu kam es noch nicht...

Es kam aber zu einer immer intensiveren E-Mail Korrespondenz mit dem Konstrukteur der "Børøysund" und so stellte ich Herrn Jacobsen die Frage, warum denn Binnenschiffe auf dem Kartonmodellmarkt so rar gesäht seien. Da Herr Jacobsen ultimative, detailgetreue Modelle konstruiert und diese auch perfekt baut, wollte er wissen, ob es denn Pläne und Bilder gäbe. Ich verwies auf den Bauplan von Graupner, den sich Herr Jacobsen sofort besorgte, und auf die mir vorliegende Foto-CD, die ich ihm zusandte. Da ich über eine Bekannte auch Kontakte zu Thyssen hatte, konnte der Konstrukteur auch die Frage der Namensrechte klären... ich mache es kurz: 

Herr Jacobsen begann zu zeichnen, zu konstruieren und zu bauen. Und es gibt keinen Zweifel, dieses Schiffchen übertrifft alle Erwartungen. Die Präzision der Details und die gesamte Gestaltung lädt zum Basteln ein. Die Detaillierung des 1:250 Modells übertrifft die des Graupner-Modells bei weitem, denn ihm fielen Dinge auf den Bildern auf, die Graupner noch nicht einmal im Ansatz umgesetzt hatte.

Ich sage Danke für diesen freundlichen Kontakt, die unzähligen Informationen und Hilfestellungen zum Kartonmodellbau und die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches: Die Thyssen II als Kartonmodell.

Näheres - darunter auch die ersten Bilder des Entwurfes - finden Sie auf der Homepage www.jabietz.de

Screenshot des Blogeintrags "Thyssen II" auf jabietz.de (Stand:29.05.2018)